SUE HAYWARD

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Schein 2018„Schein“– Glanz, Illusion, Augentäuschung – Scheinwelt, scheinheilig, Heiligenschein …

Die Arbeiten sind Weiterentwicklungen von Porträts, nicht wirklichkeitsgetreu, nicht allzu „ähnlich“. Vielmehr handelt es sich um Archetypen, bei denen das Modell nur den Anlass stellt, ästhetisch und konzeptuell Emotionen und Seelenlagen im Sinne eines beweglichen Prozesses zu behandeln. In den Bildträger (in der Regel Leinwand) werden durchsichtige Elemente aus Gaze eingearbeitet, die eine veränderbare Ansicht wiedergeben, weil sie Schatten und Licht in anderer Weise verarbeiten als die opake Leinwand. Eine zweite, gemalte Schicht hinter der transparenten Zone leistet eine optische Verschiebung. So findet einerseits die transiente, flüchtige Natur ihren Ausdruck, andererseits wird auch die Position des Betrachters neu definiert.